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Presseerklärung Deutschlandpremiere „Schneefeuerball“ mit Vladimir Korneev

Das belletristische Einzel-Produkt „Buch“ weiterdenken: eine musikalische Lesung mit anschließendem Podium rund um ein multimediales Produkt für den zukunftsorientierten Leser, Kinogänger, Virtual Reality- und Musikfan

Wie kann das klassische Buch in seiner Rolle als Medium gesellschaftlicher Auseinandersetzung bestehen? Wie kann es weiterhin ein breites Publikum – auch jenseits seiner klassischen Lese- und Sehgewohnheiten – erreichen? Und wie können kleinere und autorengeführte Verlage weiterhin Aufmerksamkeit für ihre Publikationen generieren? Am 14. April 2018 um 19 Uhr präsentieren Verlag Himmelstürmer und Veranstalter The Lovelace in München Antworten auf diese Fragen bei der Deutschland-Premiere von Reinhard Schultzes Debutroman Schneefeuerball, der uns mit seinen fesselnden Liebesgeschichten um drei Paare – zum Teil gleichgeschlechtlich, zum Teil heterosexuell – in seinen Bann zieht. Dabei blicken die Gestalter des Abends über die bedruckten Seiten des Debutromans hinaus: Vladimir Korneev – Schauspieler, Chanson-Sänger und Singer/Songwriter – wird Schultzes Lesung mit eigenen Chansons am Flügel begleiten. Im Anschluss an die musikalische Lesung findet ein Fachpodium statt, welches am Beispiel des Romans einen neuen Ansatz für belletristische und cineastische Stoffe aufzeigt: der Stoff soll dem Publikum multimedial nahegebracht werden. Jedes Medium bedient sich seiner eigenen Sprache (Text, Bild, Musik) und gewinnt so jenen Teil des Publikums, der diesem Medium besonders aufgeschlossen ist. Wenn die Lichter im The Lovelace bereits ausgehen, leuchtet der Schneefeuerball so weiter: mithilfe des Buchs, aber eben auch über den Weg seiner Verfilmung und über den Weg des eigens hierfür komponierten wertigen Chansons, das den Film musikalisch untermalen soll. Nicht zuletzt begegnet uns der Schneefeuerball auch in Form einer Tanz-Choreographie, die als Virtual Reality-Clip ihr eigenes, tanz- oder VR-affines Fanpublikum adressiert. Verknüpfungen der so gewonnenen Schneefeuerball-Fans mit anderen „Seiten“ des Balls sind nicht ausgeschlossen – sobald er erst richtig ins Rollen kommt!

„Wie bei „den Fingern einer Hand“ soll der Stoff des `Schneefeuerballs´ dem Publikum über mehrere Kanäle (multimedial) nahegebracht werden. Der Daumen entspricht dem Buch an sich, der Zeigefinger seiner Verfilmung, der Mittelfinger dem eigens zur musikalischen Untermalung des Films geschriebenen Chanson, der Ringfinger einer Ballett-Choreographie und der kleine Finger einer Virtual Reality-Produktion genau hierzu. Arbeiten die fünf Finger für eine Hand, lässt sich so auch ein breiteres Publikum greifen.“

– Reinhard Schultze, Autor

 

Vom belletristischen Einzel-Produkt „Buch“ zum kreativ ausgerichteten multimedialen Gesamtprodukt

In Zeiten harter Konkurrenz um Konsumenten-Aufmerksamkeit und veränderter, schnelllebiger Konsumgewohnheiten muss ein „klassischer“ Buch-Content neue Wege beschreiten, um in dem kurzen Aufmerksamkeitsfenster der Veröffentlichung wahrgenommen zu werden. Dies gilt zumal für die Inhalte unbekannter Autoren. Im von Global Playern gesteuerten (Unterhaltungs-) Markt mitsamt seinen schnelllebigen Schnipsel-Inhalten drohen sie zunehmend „unterzugehen“. Das belletristische Einzel-Produkt „Buch“, das ohne staatliche Subventionierung und Förderung auf den Markt kommt, sollte heute bereits vor seiner Veröffentlichung multimedial konzipiert sein. Letztlich bedeutet dies, dass alle Romanfiguren und Handlungsideen von vornherein für ihre Entfaltung in unterschiedlichen Kanälen angelegt sein müssen. So kann der Stoff über diversifizierte und geeignete Tools ein breites Publikum interessieren: Aufmerksamkeit via Quer-Verlinkung! Reinhard Schultzes Debutroman Schneefeuerball will das schaffen – als Buch, Film, Titel- Musik, Choreographie und Virtual Reality-Produktion: ein Stoff mit Sex Appeal via aller heute verfügbaren technischen Mittel und Plattformen.

 

Pressekontakt:

Dr. Reinhard Schultze * Telefon: (+49) (0) 174 – 314 – 56 15

Mail: reinhard.schultze@gmx.de

Die Zukunft, erstes Kapitel:

Veranstaltung: Lesung, Konzert, Diskussion

„Autoren haben es nicht leicht, denn der Markt ist stark umkämpft“, weiß Drehbuchautor und Dramaturg Ansgar Vogt, Moderator des Podiums:

„Online-Präsentation und – Auswertung von Stoffen sind wichtige Komponenten geworden; dazu zählt natürlich auch Social Media. (…) Wenn Sie im Markt den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen Sie mehr als nur die Stammleser von Schmökern fokussieren – unter anderem mithilfe multimedialer Inhalte.“

Ansgar Vogt, Podiums-Moderator (links)

Verleger Achim Albers (Himmelstürmer Verlag) und Autor Schultze freuen sich auf die kreative Konzept-Location: „The Lovelace ist ein Meeting-Point für neue Trends und damit perfekt geeignet, dieses Buch vorzustellen. Denn der Schneefeuerball soll mehr als nur ein Roman sein – er ist auch ein Versuch Wege zu finden, wie wir weiterhin „unsere Geschichten“ erzählen können, die sich auch an den Mann bringen lassen.“

 

Lovelace-Eventmanagerin Roxana Höchsmann ist stolz, dass der Schneefeuerball seine Deutschlandpremiere im The Lovelace erlebt: „Bücher gibt es viele, aber aktuelle Stoffe, die inhaltlich etwas jenseits des Mainstreams wagen, sind selten, zumal wenn sie dabei auch auf die Gesetze des Marktes reagieren. Das Schneefeuerball-Konzept, das im Trend liegende Unterhaltungsformen wie Virtual Reality in sein Gesamtangebot an den Leser, Filmschauenden und Musikfan integriert, hat uns daher fasziniert.“

 

Die Zukunft, zweites Kapitel:

Verfilmung, Chanson, Tanzprojekt und Virtual Reality-Clip

Clarence Dadson
Clarence Dadson

„Virtual Reality ist ein noch junges, damit aber auch sehr spannendes und dynamisches Medium. Als im Kern eigenständiges Medium, taugt es aber auch hervorragend als Komplementärprodukt für die klassischen Kulturmedien Buch und Film”, sagt VR-Experte Clarence Dadson, Geschäftsführer von design4real und mit federführend bei dem geplanten Virtual Reality-Tanzvideo zum Debutroman. „Denn am Ende zählt für jede gute Idee, dass sie in der Form funktioniert, die der Sprache des jeweiligen Mediums entspricht.“

 

The Lovelace - Meeting Point für Trends in München
The Lovelace – Meeting Point für Trends in München

„Der Schneefeuerball ist ein sehr interessantes Werk: ein Buch, das sich seinen „großen Bogen“ nicht nehmen lässt – aber sein Autor stellt sich auch der Frage, wie man den heutigen Adressaten über zusätzliche Wege erreichen kann“, bestätigt Podiumsteilnehmer Marc Mensch von der Branchenzeitschrift Blickpunkt:Film. Autor Reinhard Schultze sei eben ein Kreativer, aber nicht von ungefähr auch Anwalt: „jemand, der in Strukturen denkt“, so auch Dadson weiter zur multi-konzeptionellen Strategie des Schneefeuerballs.

 

 

 

 

Schauspieler, Chansonnier und Komponist in Einem: Vladimir Korneev
Schauspieler, Chansonnier und Komponist in Einem: Vladimir Korneev

Doch nicht nur strategisch, auch inhaltlich taugt der neue Roman als musische Inspiration: „Der Schneefeuerball ist ein poetischer Stoff“, sagt Sänger und Schauspieler Vladimir Korneev. „Meine neuen Lieder sind in Musik gefasste Geschichten über die Liebe. Die Sprache ist dabei nur ein Code für die tiefen Emotionen, die hinter einem Text stecken.

Meine Lebensaufgabe ist es, geschriebenen Worten, Noten und Rollen eine authentische Stimme zu verleihen.“
Nach dem Abend im The Lovelace ist Korneev auch für den Titelsong vorgesehen.

 

 

 

 

 

 

Über das Buch:

Ein Episodenroman in der Jetztzeit, der abwechslungsreich die Liebes- und Beziehungsgeschichten von vier Figuren erzählt: Zu Anfang des Buchs kommt bei einem Skiwochenende ein Schneeball ins Rollen. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr wird aus dem Ball ein Feuerball der Leidenschaften – und aus dem kleinen Schneeball eine gefährliche Lawine, die sich von keinem der Romanhelden mehr steuern lässt…

Die Bergkiesel, die der Schneeball unterwegs aufsammeln will, müssen aus Bergregionen mit heißen Temperaturen stammen.
Die Bergkiesel, die der Schneeball unterwegs aufsammeln will, müssen aus Bergregionen mit heißen Temperaturen stammen.

Parallel erfährt der Leser die Geschichte eines Balletts, das nach dem griechischen Gott Prometheus benannt ist. Es handelt von seinem verhängnisvollen Geschenk an die Menschen: dem Feuer. Dieses Ballett führt am Ende alle Romanfiguren zusammen – und wird dabei zur Katharsis für ihre Begegnungen …

 

 

 

 

 

 

Über den Autor Reinhard Schultze:

Reinhardt Schultze
Reinhardt Schultze

Reinhard Schultze ist seit Kindestagen leidenschaftlicher Reisender, Leser und Theaterfan und sieht sein Erstlingswerk ganz in der Tradition jener Universalromane, die Gesellschaftliches, Politisches und Geschichtliches miteinander verweben, um auf diesem Boden dann die individuelle Geschichte ihrer Helden zu erzählen. Zu seinen Vorbildern gehören neben deutschen Autoren wie Thomas Mann viele amerikanische Schriftsteller wie Michael Cunningham und Annie Proulx, in deren Werken auch die gleichgeschlechtliche Liebe und die sich hierzu wandelnde Sicht Thema sind.
Der gebürtige Aachener wuchs im Rheinland und in der französischen Schweiz auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Auslandsaufenthalten unter anderem in New York und dem Abschluss seiner Promotion als Anwalt und Justiziar einer Landesfilmförderung in Potsdam-Babelsberg, wechselte er 2000 nach München, wo er seither lebt und arbeitet.
Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Product Placement im Spielfilm, C.H. Beck) ist dies sein literarisches Debut.

 

Weiterführende Links & Informationen:

Der neue Konzertabend des Chansoniers LIEBÉИ mit französischen Chansons, russischen Romanzen und eigenen neuen deutschen Kompositionen mit Texten von Carsten Golbeck, findet am 17. April in der Bar jeder Vernunft in Berlin statt.

Über Reinhard Schultze

Reinhard Schultze ist seit Kindestagen leidenschaftlicher Reisender, Leser und Theaterfan und sieht sein Erstlingswerk ganz in der Tradition jener Universalromane, die Gesellschaftliches, Politisches und Geschichtliches miteinander verweben, um auf diesem Boden dann die individuelle Geschichte ihrer Helden zu erzählen.

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